Kategorie: Allgemein (Seite 2 von 11)

Seminar zu Zeltlagerdemokratie

Liebe Genoss*innen,

wie ihr vielleicht bereits gehört habt, wollen wir einige grundlegende Änderungen im Sommercamp der Falken Sachsen und Thüringen einführen. Das betrifft sehr grundlegend das Demokratiekonzept und dessen Elemente, wie bspw. die Vollversammlung, die in manchen Hinsichten ein Ritual ohne inhaltliche Befüllung geworden ist. Dagegen wollen wir mit allen Gruppenhelfer*innen diskutieren, welche anderen Formen der Selbstverwaltung wir für unser Zeltlager nutzbar machen können. Hierzu haben wir Vorschläge für ein Rätekonzept ausgearbeitet.

Dazu laden wir euch ein, vom 28. Februar bis zum 01. März 2020 an dem Seminar zu Zeltlagerdemokratie auf dem Sommercamp teilzunehmen. Das Seminar wird in Affalter stattfinden.

Da wir wissen, dass ein weiterer Vorbereitungstermin für euch eine zeitliche Belastung darstellt, eure Legitimation des Konzepts aber dringend notwendig ist, haben wir überlegt, wie wir dies kompensieren können. Deshalb haben wir uns dazu entschieden den Diskussionsteil zur Neukonzeption auf den 29. Februar und 01. März zu beschränken.

Am Abend des 28. Februar wollen wir mit einer lockeren Diskussion zu staatsbürgerlicher Erziehung einsteigen.

Das Seminar ist für alle Interessierten offen: Wer sich also Gedanken über sozialistische Pädagogik machen möchte, aber keine Lust auf Sommercamp hat, ist trotzdem herzlich eingeladen.

Der Teilnahmebeitrag wird nach Selbsteinschätzung zwischen 20 – 30   Euro liegen. Die Anmeldung erfolgt über https://falken-sachsen.de/anmeldungen/

Freundschaft!

Spendenkampagne zur Unterstützung der Betroffenen des Brandes in Barsinghausen

Bei dem tragischen Brand während des „Winterdinx-Seminars“ haben viele Genoss*innen und Gliederungen große materielle Verluste erlitten: Handys, Laptops, Kleidung und medizinische Hilfsgegenstände. Sie benötigen jetzt Unterstützung und deshalb bitten wir Euch um Eure Solidarität! Jede Spende hilft! Freundschaft!

Den kompletten Spendenaufruf und natürlich das Spendenkonto findet ihr hier: https://bit.ly/2QPQXmS

Wir trauern um unseren Genossen Max.

Ein geteilter Beitrag von den Falken Jena

In den frühen Morgenstunden des 30. Dezember 2019 zerstörte ein schwerer Dachstuhlbrand das Seminarhaus des Vereins Ökostation Deister-Vorland e.V. in Barsinghausen-Großgoltern. 61 Menschen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Nach den Löscharbeiten barg die Polizei einen Toten.

Wir haben einen Genossen verloren. Am frühen Nachmittag des 30. Dezember wurde aus der Befürchtung tragische Gewissheit: Bei dem Todesopfer des Brandes in Barsinghausen handelt es sich um unseren Genossen Max Lehner. Sein Tod schockiert uns und lässt uns fassungslos zurück. Unser Mitgefühl und unsere Trauer gilt seiner Familie, Angehörigen und Freund*innen.

Max war erst im November des Jahres zu unserer Gruppe der SJD – Die Falken Jena gestoßen. Aufgeschlossen und engagiert brachte er sich in unser Verbandsleben ein und wurde rasch Teil unserer Gruppe. Durch den Brand am 30. Dezember wurde er viel zu früh aus dem Leben und unserer Mitte gerissen.

In Barsinghausen fand wie jedes Jahr das Winterdinx-Seminar der SJD – Die Falken Bezirksverband Braunschweig mit 62 Teilnehmenden statt. Das Seminar ist ein Kooperationsprojekt des BZ Braunschweig, sowie der Landesverbände Bremen, Hamburg und Thüringen der SJD – Die Falken. Dort kommen Jugendliche und junge Erwachsene über die Silvesterzeit zusammen um sich gemeinsam mit politischen und pädagogischen Themen auseinanderzusetzen. Darunter waren auch sechs Genoss*innen aus Jena. Dank der Rauchmeldeanlage und dem schnellen Handeln der Teilnehmer*innen konnten 61 Personen das Haus rechtzeitig und unverletzt verlassen.

Unser Dank gilt den rund 140 Einsatzkräften der Feuerwehr, dem Notfallteam des Arbeiter-Samariter-Bundes, dem DRK und allen Menschen, die sich vor Ort um die Betreuung der Betroffenen gekümmert haben. Darüber hinaus der lokalen Seelsorge der Feuerwehr.

Max, wir werden dich nicht vergessen.

Landesverbandswochende 13.-15. Dezember in Triebsdorf

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Das Landesverbandswochenende ist unser wichtigstes informelles Treffen, wo Ehrenamtliche aus den Kreisverbänden zusammenkommen und über die Verbandspraxis reflektieren und diskutieren und weitere Ideen entwickeln. Dieses Jahr haben wir uns mit dem Verhältnis von Theorie& Praxis in unserer Verbandsarbeit beschäftigt und dazu ein Thesenblatt der Jenaer Genoss*innen und Genossen besprochen.

Samstagabend gibt es immer ein großes Buffet, dieses Jahr gab es asiatisches Essen:

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Das Landesverbandswochenende ist auch der Ort, wo wir unsere Jahresplanung machen. In Planung sind ein gemeinsames Wochenende mit den Beethovenverbänden, ein Seminar zu Marxismus und Psychoanalyse und wir wollen wieder die Meininger Genossen besuchen und ein Wochenende in der Bakunin-Hütte verbringen.

Falken Thüringen und Sachsen in Israel

Wir sind grad in Israel angekommen und machen einen selbstorganisierten Stadtrundgang durch Tel Aviv und Yafo
Mit unseren Genoss*innen von Hashomer Hatzair haben wir in Haifa über Erwachsenenbewegung und Bezug zum Jugendverband gepsrochen
Auch mit unseren Genoss*innen von der Ajyal haben wir uns getroffen und über pädagogische Ansätze in der Gruppenarbeit gesprochen.

Kommt mit zur Bakunin-Hütte!

Liebe Genoss*innen,

auch dieses Jahr wollen wir ein gemeinsames Wochenende auf der Bakuninhütte in der Nähe von Meiningen in Thüringen verbringen.

Im letzten Augustwochenende, also vom 30. August bis zum 01. September, werden wir dort zusammen Grillen, in Großzelten übernachten, gemütlich am Lagerfeuer sitzen und dem Ort entsprechend, uns inhaltlich mit Anarchismus auseinandersetzen. Das Programm hierfür ist noch nicht final ausgearbeitet – wenn du also Interesse an einem spezifischen Punkt hast oder dir vorstellen kannst, selbst etwas vorzubereiten, melde dich bitte schnellstmöglich bei uns, sodass wir dies in der Planung berücksichtigen können. Ansonsten besteht die Möglichkeit, von den Personen, die die Hütte Verwaltenden, einen inhaltlichen Input zu bekommen.

Es wird am Freitagnachmittag eine gemeinsame Anreise geben, sowie eine gemeinsame Abreise am Sonntag. Genauere Infos gibt’s dann vor der Fahrt. Es wird auch einen TNB geben, den wir versuchen möglichst gering zu halten und werden euch auch diesbezüglich noch rechtzeitig informieren.

Bitte melde dich unter kontakt@falken-thueringen.de bis spätestens zum 23.08.2019 verbindlich an.

Wir freuen uns auf das gemeinsame Wochenende

Freundschaft!

38. Bundeskonferenz der Falken in Herten

Vom 30. Mai bis 02. Juni sind wir in Herten auf unserer Bundeskonferenz gewesen und haben über das Programm der nächsten zwei Jahre diskutiert und abgestimmt. Unsere drei Delegierten waren gut vorbereitet und wir haben zusammen mit Genossen aus dem Linken Niederrhein und aus Sachsen die Cafeteria geschmissen.
Auf unserer Bundeskonferenz wurden wir mit Bussen geshuttelt die mit unserem Gruß beschriftet waren: Freundschaft!

#4 Frauen*-Theorie-Seminar

Vom 10.-12. Mai fand nun zum vierten Mal das Frauen*-Theorie-Seminar statt, bei dem wir gemeinsam mit unseren Genossinnen aus dem ganzen Bundesverband über das Thema Frauen und Arbeit im Kapitalismus diskutiert haben. Außerdem gab es viele spannende Workshops und bereichernde Gespräche und Diskussionen.
Schön, dass so viele Genossinnen gekommen sind!

1. Mai – Straße frei!

Am 1. Mai sind wir in Erfurt gegen den Rassismus der AfD auf der Straße gewesen – mit unseren Genossinnen und Genossen! Wir freuen uns, dass so viele bei der ‚Alles muss man selber machen‘- Demo waren und der AfD die Kante gezeigt haben.

Ein Auszug aus dem Flugblatt unserer Genossen aus dem KV Jena:

Der 1. Mai ist wichtiger Bezugspunkt der Arbeiterinnen- und Arbeiterbewegung.
Am 1. Mai 1886 begann in Chicago ein Streik gegen den 12-Stunden-Tag und schlechte Löhne. Der mehrtägige Streik mündete im sogenannten ‚Haymarket Riot‘, wo bei Auseinandersetzungen Streikende von der Polizei erschossen wurden. Seitdem ist der 1. Mai weltweit Kampftag der Arbeiterinnen für ihre Rechte. Auch wir Falken tragen an diesem internationalen Tag unsere Kritik und Forderungen auf die Straße. Gleichzeitig erteilen wir völkischen Nationalisten eine klare Absage. Denn sowohl in der Vergangenheit, als auch heute versuchen alte und neue Rechte diesen Tag für sich in Anspruch zu nehmen. Anstatt aber diesen Tag als einen internationalen zu begehen, sehen sie ihn als Tag der ‚nationalen Arbeit‘. Es waren die Nationalsozialisten, die zynisch 1933 den 1. Mai zum gesetzlichen Feiertag erklärten und am Tag darauf die Gewerkschaftsorganisationen der Arbeiterinnenbewegung zerschlugen und ihre Aktivist*innen ermordeten und in Konzentrationslager sperrten. Auch daran wollen wir erinnern und unterstreichen: Der 1. Mai ist international, nicht national.
Wir setzten uns ein für die Selbstorganisation der Lohnabhängigen. Anstatt Menschen verschiedener Herkunft gegeneinander auszuspielen fordern wir Solidarität ein. Denn nur gemeinsam können wir uns neoliberaler und völkischer Politik erwehren. Obwohl fast alle Chefs der ostdeutschen AfD-Landesverbände und auch ihr Chefideologe aus Westdeutschland kommen – Höcke aus Hessen, Kalbitz aus Bayern, Reichardt aus Niedersachsen, Kubitscheck aus Baden-Württemberg – appellieren sie an eine diffuse ‚Ostidentität‘. Sie wollen sich ‚westdeutschen Verhältnissen‘ erwehren, verklären die angebliche ethnische Einheitlichkeit Ostdeutschlands zum Fortschritt und versuchen die ‚Revolutionserfahrung‘ von 1989/90 für ihre Zwecke zu mobilisieren. Deshalb:
Statt nationalistischem Identitätsgemacker gegen Führer und Gefolgschaft!
Gemeinsam solidarisch die soziale Frage stellen und entschlossen eigene Forderungen durchsetzen!

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